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Geschichte - Teil 2
Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Krelingen
 
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Löschgruppenfahrzeug 8 Im Spätsommer 1973 fasste der Gemeinderat, in Zusammenarbeit mit der Feuerwehrführung, noch einen weisen Beschluss: Der Kauf eines Löschgruppenfahrzeuges vom Typ LF 8 von der Firma Metz auf Mercedes Fahrgestell. Das Fahrzeug kostete damals 55000,- DM. Lieferschwierigkeiten sorgten aber dafür, dass uns das Fahrzeug nicht mehr vom Gemeinderat, sondern vom stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Walsrode übergeben wurde, zu der wir nach der Gebietsreform am 01. März 1974 gehören.
Unser TSF konnte übrigens noch in den Landkreis Schaumburg an die Feuerwehr Klein Holtensen / Wiersen verkauft werden. Bis heute sind wir mit den Kameraden dort freundschaftlich verbunden.
Mit der Gebietsreform endete auf eigenen Wunsch die Amtszeit unseres Gemeindebrandmeister und Günter Abenrieb übernahm kommissarisch die Leitung unserer Wehr. Am 10. April wurde Heinrich Willenbockel unser Ortsbrandmeister.
Am 13. August 1974 wurde durch Brandstiftung eine Scheune des Geistlichen Rüstzentrum vernichtet. Zu wenig Löschwasser im Bach und im Löschbrunnen erschwerten die Löscharbeiten erheblich.
In der Folgezeit wurde nun die Ausbildung besser organisiert und jedes Feuerwehrmitglied musste einen Grundlehrgang besuchen, der auf Kreisebene organisiert wurden.
Einige dieser Lehrgänge wurden auch in Krelingen durchgeführt, bis sie mit Fertigstellung der FTZ nach Schneeheide verlegt wurden.
1977 hatten wir dann gleich zwei große Brände zu bewältigen. Zum einen brannte am 1. April die Scheune auf dem Hof von Ernst Abenrieb nieder, zum anderen wurden am 18. Mai 30 Hektar Kiefernwald in der Gemarkung Krelingen und Westenholz zerstört. Insgesamt 12 Feuerwehren mussten das vermutlich durch Brandstiftung entstandene Feuer löschen.
Im Jahr 1981 konnte unsere Feuerwehr dann ihr 25jähriges Jubiläum feiern. Ein Kommersabend, ein Feuerwehrball und die Ausrichtung der Kreiswettbewerbe waren ein würdiger Rahmen für dieses Fest.
1982 wurde Krelingen dann nicht nur mit Unterflurhydranten ausgestattet und damit die Löschwasserversorgung erheblich verbessert, sondern es wurde zur Nachwuchssicherung auch eine Jugendfeuerwehr gegründet.
Gruppenbild 25 Jahre Feuerwehr Krelingen
Gruppenbild Jugendfeuerwehr Krelingen 1982 Am 31. März 1982 hat mit 16 Jugendlichen die Jugendabteilung unserer Wehr ihren Dienstbetrieb unter der Leitung der Jugendwarte Hartmut Staschinski und Jürgen Abenrieb aufgenommen. Zum 5. Geburtstag unserer Jugendfeuerwehr richteten wir 1987 die Dieter- Schwarze-Plakette für die Kreisjugendfeuerwehr aus - leider bei regnerischem und stürmischem Wetter.
Im März 1989 stellte unser Ortsbrandmeister seinen Posten in Krelingen zur Verfügung. Seine Tätigkeit als stellvertretender Abschnittsleiter und die bevorstehende Wahl zum Abschnittsleiter ließen ihm keine Zeit mehr für die Ortswehrführung. Sein Stellvertreter Walter Herfurth wurde einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt.
Am 18. Oktober 1989 titelte die Walsroder Zeitung: „Krelingen nun doch dritter Stützpunkt – Jetzt Erweiterungsbau für 250 000 Mark“. Die endlosen Diskussionen, ob Krelingen zur Stützpunktwehr ausgebaut wird, waren damit beendet. Wegen des bereits 1981 geänderten Brandschutzgesetzes und eines Erlasses aus dem Innenministerium sollte die Aufwertung zum Feuerwehrstützpunkt vollzogen werden. Zunächst musste aber das Feuerwehrhaus, erneut mit viel Eigenleistung, umgebaut und ein Tanklöschfahrzeug beschafft werden.
Nachdem zwei Fahrzeugboxen angebaut wurden, erhielten wir am 08. Dezember 1991 übergangsweise das alte Tanklöschfahrzeug TLF 16 T aus Walsrode und waren ab diesem Zeitpunkt „richtiger“ Feuerwehrstützpunkt. Tanklöschfahrzeug 8
 
Gruppenbild Musikkapelle Krelingen 1990

neues Tanklöschfahrzeug 8 W
Am 01. Mai 1990 konnten wir unsere Feuerwehr erneut um eine Abteilung vergrößern: Wir gründeten die Feuerwehrmusikkapelle. Mit Wolfgang Huwer als Initiator hatten wir gleichzeitig einen erfahrenen und motivierenden Leiter gefunden.
Am 24. Juni 1992 konnten wir unser TLF 8 W von der Firma Schlingmann abholen und mit Fertigstellung der Umbauarbeiten am Haus 1993 dann endlich unsere Aufwertung zum Stützpunkt abschließen. Im gleichen Jahr musste dann unser LF 8 vorzeitig ausgetauscht werden. Das alte LF 8 aus Walsrode wurde uns zur Verfügung gestellt und versah noch hervorragende Dienste.
Für unser bevorstehendes Jubiläum erhielten wir 1995 von Martin Eggers und Gustav Heitmann eine Wiesenfläche, auf der wir im folgenden Jahr die Kreiswettbewerbe durchführen wollten. Die Fläche wurde umgepflügt, gewalzt und Rasen angesät. Ein Wettbewerbsturm wurde aufgebaut und Wasserentnahmestellen eingegraben. Ein Jahr später feierte unsere Feuerwehr dann das 40jährige Jubiläum mit einem Kommersabend und den Stadt- und Kreiswettbewerben an zwei Wochenenden. Die Walsroder Zeitung titelte damals: „Hier steht ein Dorf hinter seiner Feuerwehr“. Die Wiesenflächen dürfen wir glücklicherweise übrigens noch heute nutzen und mittlerweile wird sie nur noch kurz „Feuerwehrwiese“ genannt. Im gleichen Jahr wurde unsere Wehr dann auch in 4 Gruppen aufgeteilt, um auf die sinkende Dienstbeteiligung zu reagieren. In den folgenden Jahren zeigte sich der Erfolg und es nahmen wieder mehr Kameraden an den Ausbildungsdiensten teil. Zum Ende des Jahres konnten wir dann die ersten Frauen aus der Jugendfeuerwehr übernehmen und als aktive Mitglieder in der Wehr begrüßen.
 
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