Am frühen Sonntagmorgen wurden wir im Nachgang eines nächtlichen Gewitters zu einer Rauchentwicklung an der Kreisstraße zwischen Krelingen und der Kreuzung Richtung Westenholz/Hodenhagen alarmiert.
Ein Passant hatte im Vorbeifahren Flammen und Rauch am Waldrand bemerkt und daraufhin die Feuerwehr verständigt. Wir rückten mit dem HLF und dem TLF zur Einsatzstelle aus.
Vor Ort stellte sich heraus, dass offenbar in der Nacht ein Blitz in eine Kiefer eingeschlagen war. Der Baum selbst wies zwar deutliche Spuren des Blitzeinschlags auf, war darüber hinaus jedoch nicht weiter beschädigt und brannte auch nicht. Im Bereich des Wurzelwerks hatte sich allerdings über die Stunden ein Schwelbrand entwickelt. Umliegender trockener Bewuchs, darunter auch Birkenanteile und Bodenmaterial, hatte zunächst zu schwelen begonnen und war teilweise in Brand geraten.
Wir löschten den betroffenen Bereich mit Wasser ab und kühlten die vorhandene Wärmeentwicklung gezielt herunter. Anschließend kontrollierten wir die Einsatzstelle mit der Wärmebildkamera. Um mögliche Glutnester sicher auszuschließen, wurde das Erdreich zusätzlich mit Dunghacken aufgelockert und erneut kontrolliert.
Nach kurzer Zeit war der Schwelbrand vollständig abgelöscht, sodass wir die Einsatzstelle verlassen und wieder einrücken konnten.
