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Service - Rauchmelder
 
Überblick

Auf dieser Seite geben wir einen kurzen Einblick in das Thema Rauchmelder. Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Aktionsseite "Rauchmelder retten Leben" in Zusammenarbeit mit dem Deutscher Feuerwehrverband e.V. (DFV)

Inhalt dieser Seite:

allgemeine Infos zum Rauchmelder

Jeden Monat verunglücken rund 35 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95 Prozent der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt.

   

Feuerwehrstatistiken belegen, dass nach Ausbruch eines Brandes im Durchschnitt vier Minuten zur Flucht bleiben. Ein Rauchmelder warnt rechtzeitig vor der Gefahr, noch bevor sich die tödlichen Rauchkonzentrationen gebildet haben.

Training
Eltern sollten mit Ihren Kindern den Ernstfall trainieren. Dazu gehört auch der Notruf und das warnen von anderen Hausbewohnern.

  • Beim Verlassen der Wohnung alle Türen schließen, durch die man läuft
  • Bei starkem Rauch ein - wenn möglich nasses - Tuch vor Mund und Nase halten und am Boden kriechen
  • Wenn man die Wohnung nicht verlassen kann, in einem Zimmer bleiben, die Tür schließen und am Fenster um Hilfe rufen und warten
  • Niemals aus Angst aus dem Fenster springen

Kaufberatung
Diese Mindestleistungsmerkmale, die ein Rauchwarnmelder erfüllen muss, sind in der DIN EN 14604 festgelegt:

  • Der Alarmton muss mindestens 85 dB(A) betragen
  • Mindestens 30 Tage bevor die Batterie ausgetauscht werden muss, ertönt ein wiederkehrendes Warnsignal
  • Ein Testknopf zur Funktionsüberprüfung des Melders ist Voraussetzung
  • Der Rauch sollte von allen Seiten gleich gut in die Rauchmesskammer eindringen können
  • Rauchmelder, die nach dieser Norm geprüft sind, erfüllen die Mindestanforderungen.

Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen inkl. Prüfnummer und der Angabe "EN 14604" versehen sind.

Beachten Sie: Dieses CE-Zeichen trifft keine qualitative Aussage, sondern besagt nur, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf.

Wichtige Qualitätsmerkmale sind zudem:
  • Schutz gegen Eindringen von Schmutz und Insekten
  • Lithium-Batterien mit einer Haltbarkeit von bis zu 10 Jahren
  • Garantie mit 100%iger Rückverfolgbarkeit der Produkte zum Hersteller
  • Oftmals zusätzliche Schnittstellen z. B. für Funksender

Höhere Qualität bei Rauchmeldern mit „Q“
Zur besseren Verbraucherinformation gibt es mit dem "Q" ein unabhängiges Qualitätszeichen, das für Rauchmelder mit erweiterter Qualitätsprüfung steht. Produkte mit dem "Q" erhalten Sie im Fach- und Elektrohandel.

Folgende Leistungsmerkmale sind für das Qualitätszeichen ausschlaggebend:

  • Geprüfte Langlebigkeit und Reduktion von Falschalarmen
  • Erhöhte Stabilität, z. B. gegen äußere Einflüsse
  • Fest eingebaute Batterie mit mindestens 10 Jahren Lebensdauer

Grundlage für das "Q" ist die Erfüllung der erhöhten Anforderungen aus der neuen vfdb-Richtlinie 14-01. Die Prüfungen werden von notifizierten Prüfinstituten wie VdS Schadenverhütung und KRIWAN Testzentrum durchgeführt.

Das neue "Q" ersetzt keinesfalls die EN 14604, sondern ergänzt sie in Bezug auf Kriterien, die aufgrund der EN 14604 nicht gefordert werden, auf die sich also die CE-Kennzeichnung nicht bezieht. Beratern und Verbrauchern, die Wert auf besondere Qualität und Zuverlässigkeit legen, bietet es eine verlässliche Entscheidungshilfe.

Download Infobroschüre

Die wichtigsten Informationen wurden in einer übersichtlichen und kurzen Broschüre (6 Seiten) zusammengefasst und stehen hier als PDF-Datei zum Download bereit:

<<< Download Broschüre (358 KB) >>>

Gefährliche Irrtümer

Genauso weit verbreitet wie die Vielzahl an Brandursachen sind die Unwissenheit und die Sorglosigkeit, mit der die meisten Personen eine Brandgefahr für sich ausschließen:

"Wenn es brennt, habe ich mehr als 10 Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen."/"Mir bleibt genug Zeit, mich in Sicherheit zu bringen."

Irrtum, Sie haben durchschnittlich nur 4 Minuten zur Flucht. Bei allen Bränden entstehen gerade in der Schwelphase schon kurz nach Brandausbruchgroße Mengen hochgiftiger Gase. Es bleiben nur zwei bis vier Minuten zur Flucht.

"Die Hitze wird mich früh genug wecken."

Der größte anzutreffende Irrtum: Denn weit gefährlicher als Flammen oder Hitze ist der Brandrauch. Schon nach wenigen Minuten erreichen die bei Bränden freigesetzten Gase lebensbedrohliche Konzentrationen, die nach kürzester Zeit zum Erstickungstod führen.

"Meine Nachbarn oder mein Haustier werden mich rechtzeitig alarmieren."

Eine gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur 4 Minuten Zeit hat - besonders nachts, wenn Ihr Nachbar schläft und das Haustier im Nebenzimmer ist.

"Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher."

Stimmt nicht. Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch Brandstiftungen im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der Nachbarwohnung gefährden Sie ganz unverschuldet. Auch die aufmerksamsten Zeitgenossen sind nicht vor den nächtlichen Gefahren und der Vielzahl aller möglichen Brandursachen geschützt.

"Steinhäuser brennen nicht."

Das brauchen Sie auch nicht! Schon Ihre Gardine, die Tapete oder ca. 100g Schaumstoff, beispielsweise in Ihrer Couch, sind ausreichend, um eine tödliche Rauchvergiftung zu erzeugen. Nicht abgeschaltete oder defekte elektrische Geräte und überlastete Leitungen sind weitere Gefahrenquellen.

"Rauchmelder sind zu teuer."

Ein Rauchmelder ist das beste Mittel zum vorbeugenden Brandschutz im eigenen Haushalt. Täglich sterben in Deutschland 2 Menschen bei Bränden. Wie viel ist Ihnen Ihr Leben wert?

Änderung in der Gesetzgebung

In Niedersachsen gelten folgende Regelungen:

Einbaupflicht

  • für Neu- und Umbauten seit 01.11.2010
  • für bestehende Wohnungen: seit 01.01.2016
  • in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen
Verantwortlich
  • für den Einbau: Eigentümer
  • für die Betriebsbereitschaft: Mieter, Pächter, sonstige Nutzungsberechtigte oder andere Personen, die die tatsächliche Gewalt über die Wohnung ausüben
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Mindestanforderungen

Folgende Mindestanforderungen werden vorgeschrieben:

Einzimmerwohnung


Mehrzimmerwohnung


Haus

Technik Rauchmelder

Die Mehrzahl der batteriebetriebenen Rauchmelder haben einen optischen Sensor, der Rußpartikel sicher erkennt und einen Alarm auslöst. Es gibt zwei große Gruppen:

  1. vernetzte Melder, die einen Alarm an alle weiteren vernetzten Melder weiterleitet.
  2. Melder ohne Vernetzung (Standalone)

Ein aktueller Rauchmelder hat mit einer Batterie eine Laufzeit von 10 Jahren. Danach sollte der Melder auf Grund von Verschmutzungserscheinungen komplett ausgetauscht werden.




Neben den "normalen" Rauchmeldern gibt es noch verschiedene zusätzliche Meldertypen, die verschiedene Gefahren im Hausgebrauch detektieren und melden. Zum Beispiel:

  • Kohlenmonoxidmelder (CO-Warnmelder)
  • Wassermelder
  • Gasmelder
  • etc.
weiterführende Links

Folgende Links bieten weiterführende Informationen:

Quelle Bilder und Informationen: www.rauchmelder-lebensretter.de