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Einsätze
21.07.18 | # 18 / 2018

BAB7: PKW verliert Betriebsstoffe in Baustelle

Auch am heutigen Samstag wurden wir um 14:15 Uhr zu einem Einsatz auf die Autobahn 7 alarmiert. Ein Autofahrer stellte während der Fahrt Probleme an seinem KFZ fest. Als er am Ende des Baustellenbereichs innerhalb der Absperrung Halt machte, liefen Betriebsstoffe aus dem Motorblock aus. Wir streuten die Flüssigkeiten ab. Zusätzlich lösten wir die Batterieanschlusskabel um evtl. Funkenbildung und damit einer unnötigen Brandgefahr vorzubeugen.

Bereits nach 15 Minuten könnten wir die Einsatzstelle wieder verlassen.


18.07.18 | # 16 - 17 / 2018

BAB7: Nachlöscharbeiten in zwei Schritten

Keine 24 Stunden nach dem letzten Einsatz alarmierte uns die Leitstelle gegen 15 Uhr auf die A27. An der Einsatzstelle vom Vortag ist es im Unterholz zu einem kleinen Schwelbrand gekommen. Gemeinsam mit der TLF Besatzung aus Bad Fallingbostel löschten wir den Brand ab. Zusätzlich haben wir den gesamten Bereich nochmal mit Wasser benetzt um auf Nummer sicherzugehen. Gemeldet wurde der Einsatz vom Florian Flugdienst, der bei solchen Witterungsverhältnissen über ganz Niedersachsen Ausschau hält. Die alarmierten Kräfte aus Westenholz konnten den Einsatz abrechen. Vor Ort war auch Stadtbrandmeister Volker Langrehr.

Als ca. zweieinhalb Stunden später erneut die digitalen Funkmelder und Sirene ertönte traute so mancher seinen Ohren nicht.

Wieder sollte es im gleichen Bereich zu einem Feuer gekommen sein. Die installierten Waldbrandkameras, die über ganz Niedersachsen wachen, haben eine Rauchentwicklung im Bereich des Walsroder Dreieck lokalisiert. Wir haben die alte Einsatzstelle erneut angefahren, konnten aber nichts feststellen. Da nicht ganz klar war, ob es sich um Baustellen Staub oder aufgewirbelter Staub von Landmaschinen nahe der Autobahn handelt, haben wir uns entschlossen mit allen alarmierten Kräften den Bereich großräumig abzufahren. Sternförmig ab Dreieck Walsrode hat das LF Krelingen bis zur Anschlussstelle Bad Fallingbostel, das TSF Westenholz bis nach Walsrode Süd und das TLF der Feuerwehr Fallingbostel bis zum Rasthof Allertal abgesucht. Das TLF Krelingen hat zeitgleich auf einer Anhöhe nahe der Autobahn Stellung bezogen und Ausschau gehalten. Jedoch konnte keine Einheit eine Feststellung machen, somit haben alle ihre Einsatzfahrt abgebrochen und sind abschließend im Feuerwehrhaus Krelingen zusammengekommen.


16.07.18 | # 15 / 2018

BAB7: 4000qm Wald- & Böschungsbrand

Die anhaltende Trockenheit sorgt weiter für ein reges Einsatzaufkommen bei den Freiwilligen Feuerwehren im Heidekreis. So gerieten aus ungeklärter Ursache circa 4.000 qm Waldboden und Unterholz am 16.07.2018 in Brand. Gegen 16:40 Uhr entdeckten Autofahrer auf der Autobahn 7 eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Walsroder Dreiecks. Da anfangs nicht feststand, wo genau sich die Einsatzstelle befindet, löste die Leitstelle Alarm für die Feuerwehren Krelingen, Westenholz und Bad Fallingbostel aus.

Die Anfahrt gestaltete sich für die Einsatzkräfte schwierig, da sich das Feuer in der Nähe des, momentan wegen Bauarbeiten gesperrten Abschnittes, des Autobahndreiecks befand.  Zum Teil mussten die Einsatzkräfte Umwege auf Grund der frischen Betondecke in Kauf nehmen.

Da zügig feststand, dass dringend weitere Fahrzeuge mit Wassertank benötigt werden, ließ der Einsatzleiter Tobias Bremer die Freiwilligen Feuerwehren Walsrode, Düshorn und Hodenhagen mit ihren wasserführenden Fahrzeugen nachalarmieren. Von der Feuerwehr Westenholz wurde eine Wasserentnahmestelle an der Ortseinfahrt von Krelingen errichtet, sodass die Tanklöschfahrzeuge wieder neu mit Wasser befüllt werden konnten.

Insgesamt setzten die Ehrenamtlichen fast 50.000L Wasser ein, was im Pendelverkehr zu Einsatzstelle gebracht wurde, um den Flammen Herr zu werden und auch tiefer liegende Glutnester abzulöschen. Da die Sonneneinstrahlung zu einer großen körperlichen Belastung für die Einsatzkräfte führte, musste das Personal regelmäßig durchgetauscht werden, damit diese Trinkpausen einlegen konnten.

Nach knapp dreieinhalb Stunden konnte „Feuer aus“ an die Leistelle gemeldet werden. Während des Einsatzes blieb das Walsroder Dreieck für den normalen Verkehr befahrbar, sodass es nur zu wenigen Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

Text: Thomas Klamet, Stellv. Pressesprecher Kreisfeuerwehr Heidekreis

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05.07.18 | # 14 / 2018

TLF zur Unterstützung nach Bierde

Auf dem Rückweg vom Einsatz aus Düshorn hörten wir über Funk wie im Bereich Bierde ein Waldbrand gemeldet wurde. Da zusätzliches Wasser an der Einsatzstelle benötigt wurde, boten wir unsere Hilfe an. Unsere Besatzung vom Tanklöschfahrzeug (TLF) hat die Einsatzstelle angefahren und die Kameraden vor Ort mit unserem 1600 Liter Wassertank des TLF bei der Löschwasserbereitstellung unterstützt. Der gemeinsame Einsatz zeigte schnell Erfolg, was sicherlich auch auf die erfolgreiche Waldbrandübung vor wenigen Wochen zurückzuführen ist, so dass wir nach kurzer Zeit wieder einrücken konnten.


04.07.18 | # 13 / 2018

Gebäudebrand in Düshorn

Gegen 17:25 Uhr riefen uns unsere digitalen Melder aus dem Feierabend. Wir wurden nach Düshorn zu einem Gebäudebrand alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen stellte sich die Lage wie folgt da:

Eine Bewohnerin war im 2.OG eingeschlossen und musste über Steckleitern aus ihrer Wohnung befreit werden. Zwei weitere Personen aus dem Erdgeschoss hatten das Gebäude verlassen, beide trugen allerdings schwere Verletzungen und Verbrennungen davon, so dass ein Bewohner ins Krankenhaus nach Hannover geflogen werden musste.

Da zu diesem Zeitpunkt nicht klar war, ob sich noch weitere Personen oder Tiere im Haus aufhalten, wurde dieses systematisch abgesucht. Hierbei kamen gleich mehrere Atemschutztrupps aus Düshorn, Honerdingen, Walsrode, Bad Fallingbostel und unserer eigenen Wehr zum Einsatz. Nach intensiver Suche konnten zum Glück keine weiteren Personen entdeckt werden.

Das Feuer,das im Bereich des Erdgeschosses ausgebrochen war, wurde im ersten Innenangriff abgelöscht. Wenig später wurde das komplette Gebäude belüftet und damit rauchfrei gemacht. Der Schaden am Gebäude ist dennoch so groß, dass dieses derzeit unbewohnbar ist. Gegen 19 Uhr konnten wir die Einsatzstelle wieder verlassen. Für die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs sollte der Abend noch nicht zu Ende sein... mehr im nächsten Bericht.

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