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Einsätze
16.07.18 | # 15 / 2018

BAB7: 4000qm Wald- & Böschungsbrand

Die anhaltende Trockenheit sorgt weiter für ein reges Einsatzaufkommen bei den Freiwilligen Feuerwehren im Heidekreis. So gerieten aus ungeklärter Ursache circa 4.000 qm Waldboden und Unterholz am 16.07.2018 in Brand. Gegen 16:40 Uhr entdeckten Autofahrer auf der Autobahn 7 eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Walsroder Dreiecks. Da anfangs nicht feststand, wo genau sich die Einsatzstelle befindet, löste die Leitstelle Alarm für die Feuerwehren Krelingen, Westenholz und Bad Fallingbostel aus.

Die Anfahrt gestaltete sich für die Einsatzkräfte schwierig, da sich das Feuer in der Nähe des, momentan wegen Bauarbeiten gesperrten Abschnittes, des Autobahndreiecks befand.  Zum Teil mussten die Einsatzkräfte Umwege auf Grund der frischen Betondecke in Kauf nehmen.

Da zügig feststand, dass dringend weitere Fahrzeuge mit Wassertank benötigt werden, ließ der Einsatzleiter Tobias Bremer die Freiwilligen Feuerwehren Walsrode, Düshorn und Hodenhagen mit ihren wasserführenden Fahrzeugen nachalarmieren. Von der Feuerwehr Westenholz wurde eine Wasserentnahmestelle an der Ortseinfahrt von Krelingen errichtet, sodass die Tanklöschfahrzeuge wieder neu mit Wasser befüllt werden konnten.

Insgesamt setzten die Ehrenamtlichen fast 50.000L Wasser ein, was im Pendelverkehr zu Einsatzstelle gebracht wurde, um den Flammen Herr zu werden und auch tiefer liegende Glutnester abzulöschen. Da die Sonneneinstrahlung zu einer großen körperlichen Belastung für die Einsatzkräfte führte, musste das Personal regelmäßig durchgetauscht werden, damit diese Trinkpausen einlegen konnten.

Nach knapp dreieinhalb Stunden konnte „Feuer aus“ an die Leistelle gemeldet werden. Während des Einsatzes blieb das Walsroder Dreieck für den normalen Verkehr befahrbar, sodass es nur zu wenigen Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

Text: Thomas Klamet, Stellv. Pressesprecher Kreisfeuerwehr Heidekreis


05.07.18 | # 14 / 2018

TLF zur Unterstützung nach Bierde

Auf dem Rückweg vom Einsatz aus Düshorn hörten wir über Funk wie im Bereich Bierde ein Waldbrand gemeldet wurde. Da zusätzliches Wasser an der Einsatzstelle benötigt wurde, boten wir unsere Hilfe an. Unsere Besatzung vom Tanklöschfahrzeug (TLF) hat die Einsatzstelle angefahren und die Kameraden vor Ort mit unserem 1600 Liter Wassertank des TLF bei der Löschwasserbereitstellung unterstützt. Der gemeinsame Einsatz zeigte schnell Erfolg, was sicherlich auch auf die erfolgreiche Waldbrandübung vor wenigen Wochen zurückzuführen ist, so dass wir nach kurzer Zeit wieder einrücken konnten.


04.07.18 | # 13 / 2018

Gebäudebrand in Düshorn

Gegen 17:25 Uhr riefen uns unsere digitalen Melder aus dem Feierabend. Wir wurden nach Düshorn zu einem Gebäudebrand alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen stellte sich die Lage wie folgt da:

Eine Bewohnerin war im 2.OG eingeschlossen und musste über Steckleitern aus ihrer Wohnung befreit werden. Zwei weitere Personen aus dem Erdgeschoss hatten das Gebäude verlassen, beide trugen allerdings schwere Verletzungen und Verbrennungen davon, so dass ein Bewohner ins Krankenhaus nach Hannover geflogen werden musste.

Da zu diesem Zeitpunkt nicht klar war, ob sich noch weitere Personen oder Tiere im Haus aufhalten, wurde dieses systematisch abgesucht. Hierbei kamen gleich mehrere Atemschutztrupps aus Düshorn, Honerdingen, Walsrode, Bad Fallingbostel und unserer eigenen Wehr zum Einsatz. Nach intensiver Suche konnten zum Glück keine weiteren Personen entdeckt werden.

Das Feuer,das im Bereich des Erdgeschosses ausgebrochen war, wurde im ersten Innenangriff abgelöscht. Wenig später wurde das komplette Gebäude belüftet und damit rauchfrei gemacht. Der Schaden am Gebäude ist dennoch so groß, dass dieses derzeit unbewohnbar ist. Gegen 19 Uhr konnten wir die Einsatzstelle wieder verlassen. Für die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs sollte der Abend noch nicht zu Ende sein... mehr im nächsten Bericht.

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28.06.18 | # 12 / 2018

BAB7: Sprinter unter LKW

Am heutigen Donnerstag gegen 14:20 Uhr wurden wir gemeinsam mit den Kammeraden aus Bad Fallingbostel und Hodenhagen auf die A7 alarmiert. Hier hat der Fahrer eines Kleintransporters reichlich Schutzengel mit an Bord. Aufgrund eines Rückstaus in Fahrtrichtung Hannover ist er nahezu ungebremst auf einen LKW aufgefahren und wurde in seiner Fahrerkabine eingeklemmt.

Die ersten eintreffenden Kräfte aus Hodenhagen und Krelingen bereiteten sofort die technische Rettung vor, stellten den Brandschutz sicher und streuten auslaufende Flüssigkeiten ab. Gemeinsam wurde die Fahrertür mit dem hydraulischen Rettungsgerät entfernt und die Kabine mit hydraulischen Rettungszylinder auseinander gedrückt um Platz zu schaffen. Dieses genügte dem Fahrer bereits, dass er sein Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen konnte. Trotz des heftigen Aufpralls trug er lediglich ein paar Schnittwunden und Prellungen davon, wurde aber vorsorglich zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Die Kameraden aus Bad Fallingbostel mussten eine weitere Anreise in Kauf nehmen da die Anschlussstelle Fallingbostel aufgrund von Bauarbeiten gesperrt ist. Ebenfalls vor Ort war Stadtbrandmeister Volker Langrehr. Nach ca. zwei Stunden war der Einsatz für alle Einsatzkräfte beendet.

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23.06.18 | # 11 / 2018

Strohlagerhalle brennt in Düshorn

Am 23.06.2018 wurden wir um 00:51 Uhr nach Düshorn in die Straße „Am Beetenbusch“ mit dem Alarmstichwort „Brennt LKW“ alarmiert. Als die Einsatzkräfte noch auf der Anfahrt zum Gerätehaus waren, wurde von der Leitstelle das Alarmstichwort auf „Feuer groß - Brennt Lagerhalle“ erhöht. Damit wurden die Freiwilligen Feuerwehren Benzen und Walsrode ebenfalls alarmiert. Vor Ort brannten mehrere mit Strohballen beladene Anhänger, dutzende lose Strohballen und mehrere Kubikmeter loses Stroh in einer circa 50x20 Meter großen Lagerhalle. Dabei kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Als erstes wurde vom Eigentümer und den Einsatzkräften ein brennender Anhänger ins Freie gezogen. Mit mehreren Trupps unter Atemschutz konnte ein vollständiges Übergreifen der Flammen auf die Halle verhindert werden.  Mit Hilfe von mehreren Radladern wurde das Stroh im Außenbereich auseinandergefahren. Da auf Grund der starken Rauchentwicklung alle Arbeiten unter Atemschutz ausgeführt werden mussten, wurde die Ortsfeuerwehr Hodenhagen mit zusätzlichen Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert.  Die Löscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Quelle Text/Bilder:Thomas Klamet - Stellv. Pressesprecher Kreisfeuerwehr Heidekreis

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