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Aktuelles

25.05.24

TH-Dienst: praktische LKW-Rettung mit Walsrode

Wir hatten gemeinsam mit der Feuerwehr Walsrode die tolle Gelegenheit technische Hilfeleistung an einem Unfall-LKW beim Abschlepp- und Bergeunternehmen G&G in Hodenhagen zu trainieren. Die simulierte Lage: Eine Fernfahrerfamilie mit Mutter, Vater, Kind ist auf der Autobahn verunfallt. Der Tanklastzug hat Gefahrgut in Form von Benzin geladen. Weiterhin sind keine anderen Fahrzeuge involviert.

Die Herausforderung bei einer solchen Lage, egal ob bei PKW- oder LKW-Unfällen, ist der Anfang, wo sehr viele Dinge gleichzeitig passieren müssen und grundsätzlich zu wenig helfende Hände zur Verfügung stehen. Allein in den ersten zehn Minuten nach dem Eintreffen geschieht folgendes: Einsatzstellenabsicherung, Lageerkundung, Raumordnung herstellen, Ablage-, Patientenversorgungs- und Schrottplatz einrichten weiterhin Batterie- und Airbag-, Glasmanagement, Beleuchtung, Abstützen und Sichern des Fahrzeugs und ggf. austretende Betriebsstoffe auffangen. Bei LKW-Beteiligung kommt erschwerend noch die große Höhe der Fahrzeugkabine und zusätzliche Punkte wie Ladungssicherung und sehr große Gewichtskräfte hinzu.

Wir gingen gemeinsam die Einsatzphasen Schritt für Schritt durch, damit alle Helfer jede Phase auch miterleben können. Nach der Erkundung und ersten Lagebeurteilung mit Taktikentscheidung, ging es zur Zugangsöffnung, wo der Notarzt zum ersten Mal in Fahrzeug an die Verletzten kommen kann. Jetzt folgt die Erstversorgungsöffnung und danach direkt die Rettungsöffnung. Der Fahrer und das Kind konnten sehr schnell gerettet werden. Dann wurde die Kabine mit hydraulischen Stempeln in ihre Ursprungsform zurückgedrückt. Die Kameraden entschieden sich anschließend die Beifahrertür auszubauen, um dann die verletzte Beifahrerin achsgerecht befreien zu können. Alle Arbeiten erfolgten von den beiden Rettungsbühnen aus, die durch unser HLF und den Rüstwagen aus Walsrode bereitgestellt werden.

Nebenbei streuten wir noch zusätzliche Lageveränderungen ein, wie z. B. austretende Betriebsstoffe, oder auch austretende Ladung, was beides auf Grund der Veränderungen am Fahrzeug passieren kann. Auch wurde im Fahrerhaus ein nicht ganz alltägliches Paket mit Gefahrguthinweisen darauf entdeckt, das für Überraschung sorgte.

Zum Schluss wurden die praktischen Schritte nochmal nachbesprochen und auch alternative Methoden und Möglichkeiten wie ein Zugang zur Kabine durch die Kabinenrückwand diskutiert und getestet.

Eine ausführliche Nachbesprechung fand dann am Gerätehaus in Krelingen am Grill statt. Ein riesiger Dank geht nochmal an Darius und sein Team von G&G, dass uns diese Möglichkeit zum Üben gegeben hat.

 

08.05.24

Brandeinsatztraining

Bei den vielen Einsatzarten, neuen Methoden und Werkzeugen kommen die einfachen Standardsituationen im Training häufig zu kurz. Obwohl... Standardsituationen? Gibt es sowas überhaupt?

Wir simulierten einen LKW-Containerbrand auf einer unübersichtlichen Bundesstraße. Auf dem Auflieger waren Gefahrguthinweise zu erkennen. Jedoch waren weder verletzte Personen zu beklagen noch war die Ladung beschädigt, so dass wir klassisch mit Wasser vorgehen konnten. Den Atemschutz haben wir heute aus Temperaturgründen mal vernachlässigt.

In der zweiten Übung wurden wir zur Unterstützung bei einem Böschungsbrand in ein Wohngebiet gerufen. Klingt erstmal wirklich nach Standard. Aber die sicheren Handgriffe zum effektiven Einsatz der Schlauchhaspel und dem neuen Systemtrenner waren dann doch was Neues.

 

01.05.24

Fahrradtour mit und bei Freunden

Der 1. Mai und das schönste Frühlingswetter lockte knapp 40 Mitglieder, Partner, Familien und Freunde zur Ausfahrt mit dem Fahrrad und der Kutsche. Wir starteten um 10 Uhr und steuerten zunächst die Feuerwehr Bad Fallingbostel an. Unsere Nachbarn und allen voran unser stellv. Ortsbrandmeister Klaus stellten hier traditionell den Maibaum auf. Das wollten wir nicht verpassen und bekamen für unsere Kutsche einen Parkplatz direkt in erster Reihe zugewiesen.

Weiter ging es durch die Wälder und Wiesen rund um Bad Fallingbostel nach Honerdingen, wo uns Ortsbrandmeister Stefan Warnecke begrüßte. Bei dieser Rast mit Brezeln und Getränken konnte auch das neue Tanklöschfahrzeug der Kameraden bestaunt und erkundet werden. Die letzte Etappe führte uns nach Düshorn und über die nagelneue Straße zum Düshorner Strandbad. Wieder zurück in Krelingen bestaunten wir dann noch die aktuelle Baustelle für unser neues Gerätehaus. Hier sind mittlerweile die Dimensionen und das finale Ausmaß erkennbar.

Nach über 31 km endete unsere sonnenunterstützte Tour im Feuerwehrhaus am Grill und mit kühlen Getränken. Danke an die Kameraden aus Bad Fallingbostel und Honerdingen für die Unterstützung.

 

11.04.24

Fahrzeugkunde mit Düshorn

Wir arbeiten in Einsätzen häufig mit den Kameraden aus Düshorn zusammen. Da liegt es nahe, dass wir uns auch im Vorfeld in gemeinsamen Diensten kennenlernen. Das betrifft sowohl die Personen, als auch verfügbare Geräte.

Daher stand am Donnerstag Fahrzeugkunde auf dem Programm. In gemischten Kleingruppen erklärte die jeweilige "Heimbesatzung" das eigene Fahrzeug samt Beladung. So konnte in kürzester Zeit ein Überblick der verschiedenen Spezialbeladungen erzeugt und direkt Fragen zur Handhabung der Geräte gestellt werden.

Bei der anschließenden Bratwurst folgte auch noch das Kennenlernen auf persönlicher Ebene.

 

31.03.24

Osterfeuer mit Frühlingstemperaturen

Es war herrlichstes Frühlingswetter, als unsere Gäste auf die Feuerwehrwiese strömten. Diesmal in leicht verändertem Zeltaufbau, denn am alten Standort entsteht derzeit unser neues Feuerwehrhaus.

Viele Gäste und Krelinger fanden den Weg zum Grill und genossen frische Schaschlik, Bratwurst und Pommes. Schon vor dem Entzünden tobten die jüngeren über die Wiese und nachdem die Sonne untergegangen war und das Feuer brannte, genossen alle gemeinsam die wohlige Zeit.

Wie der April so ist: Das schöne Wetter hielt die ganze Nacht, erst am Montag, pünktlich zum Abbau, zeigte sich auch der Regen wieder. Naja. Schön war es dennoch mal wieder.