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Aktuelles
24.02.18

Arbeitsreicher Samstag für die Feuerwehr Krelingen

Um 9 Uhr trafen wir uns am Feuerwehr Haus Krelingen und starteten mit 12 Kameraden sowie unserem Löschgruppenfahrzeug und dem Tanklöschfahrzeug zur Stadthalle Walsrode um uns Typisieren zulassen. Danach machten wir uns auf den Weg zum Feuerwehrhaus Walsrode. Hier trafen wir uns mit sechs Angehörigen der Walsroder Wehr um an diesem Samstag als ständige Besetzung den Brandschutz im Stadtgebiet Walsrode sicher zu stellen. Direkt nach einem leckeren Frühstück: der erste Alarm. Die Einsatzmeldung lautet Feuer am Gebäude in Altenboitzen. Wir rückten gemeinsam mit dem Einsatzleitwagen, der Drehleiter und dem Rüstwagen aus. An der Einsatzstelle stelle sich heraus, dass es sich um Nachlöscharbeiten vom Vortag handelt. Es sollte der einzige Alarm für uns an diesem Tag bleiben. Generell wurden wir den ganzen Tag über köstlich verpflegt. Der Kameradschaftspflege kam dieser Tag daher sehr zugute!

Auch andere Krelinger Kameraden waren fleißig: Drei Mittglieder besuchten an diesem Tag die Feuerwehrtechnische Zentrale in Schneeheide um sich beim Truppmann II Teil 1 fortzubilden. Gleichzeitig trafen sich unsere Feuergeister im Feuerwehrhaus Krelingen und bastelten eifrig Spiel-Feuerlöscher aus leeren Cola Flaschen.

Alles in Allem: ein arbeitsreicher Tag für unsere Feuerwehr.


22.02.18

Training mit Büffeln

Die Hydraulische Winde, umgangssprachlich „Büffelwinde“, gehört zur Standardausrüstung der technischen Hilfeleistung. Sie finden sich unter anderem auf Rüstwagen und in ganz naher Zukunft auch auf unserem Tanklöschfahrzeug. Diese handbetriebenen hydraulischen Zylinder können unabhängig von Aggregaten oder Antriebssystemen und in nahezu jeder Position zur Last eingesetzt werden. Die Vielseitigkeit dieser Geräte wird noch durch ihre Leistungsfähigkeit unterstützt: 10 t Maximalbelastung, bei einer minimalen Anfangsarbeitshöhe von 8,1 cm und einer Endhöhe von 1,15 m. Das macht diese Blauen Büffel zur echten Allzwecklösung, wenn es um das Heben, Stützen oder Bewegen von großen Lasten geht.

Die vielen Verwendungsmöglichkeiten wollen jedoch trainiert sein. Daher testete die technische Gruppe verschiedene Handhabung an einer überschaubaren, aber durchaus realistischen Situation. Es wurde ein Maschinenunfall simuliert: Eine Person ist unter einem Anbaustaplersystem eingeklemmt. Nur mit vereinten Kräften, gezielter Kommunikation im Team und richtiger Lageeinschätzung und Taktik kann hier eine schnelle, patientengerechte und sichere Rettung erfolgen.


20.01.18

DRK Ortsverband überrascht mit Spende

Mit einer besonderen Überraschung im Gepäck statteten Ulrike Stolte und Monika Herfurth vom DRK Ortsverband Krelingen der Kinderfeuerwehr bei ihrem Januar-Dienst einen Besuch ab: Der Dienst, bei dem sich die Kinder treffenderweise mit Verbandskästen, Verbandmaterial und stabile Seitenlage beschäftigten, wurde gerne unterbrochen um eine Spende entgegenzunehmen. Im Rahmen der jährlichen Adventsfeier des DRK hatten die Mitglieder Geld gesammelt, das diesmal als Unterstützung für die Arbeit in der Kinderfeuerwehr zur Verfügung gestellt werden sollte. Die Kinderfeuerwehrwartin Carina Marquardt und der Ortsbrandmeister Holger Krause bedankten sich für die Spende und bekräftigten, dass das Geld sinnvoll für die "Krelinger Feuergeister" eingesetzt werden wird.


29.12.17

Jahreshauptversammlung 2017

In ihren Jahresberichten beschreiben Ortsbrandmeister Holger Krause und Stellv. Ortsbrandmeister Tobias Bremer ein turbulentes Jahr. War die erste Jahreshälfte fast schon als Standard mit Ausbildungsdiensten dem Wintergrillen und dem Osterfeuer zu beschreiben, so wurde im zweiten Halbjahr doch einiges anders. Viele Unwettereinsätze wurden auch für unsere Wehr zum Einsatzgrund, wo wir doch sonst so glimpflich davonkommen. Ob bei den Sturmeinsätzen im Vorbeizug von „Sebastian“, „Herwart“ oder „Xavier“, oder beim Hochwassereinsatz unserer Kreisbereitschaft im Landkreis Hildesheim, wir wurden gefordert. Zusammen mit den immer häufigeren und heftigeren Einsätzen in Verbindung mit PKW- und LKW-Unfällen auf den Autobahnen A7 und A27, kommt unsere Wehr in diesem Jahr auf bisher nie dagewesene 42 Einsätze.

Hier zeigt sich auch das sich ändernde Aufgabengebiet und die zukünftigen Herausforderungen einer Freiwilligen Feuerwehr unserer Art. Unwetter nehmen drastisch zu und immer bessere Fahrzeugtechnik macht es den Rettern zukünftig schwer mit aktuellen Werkzeugen noch Hilfe leisten zu können. Gepaart mit der aktuellen Personalverfügbarkeit an einen gewöhnlichen Wochentagvormittag, was übrigens alle freiwilligen Hilfsorganisationen beklagen, müssen hier von der Stadt- und Feuerwehrführung nicht nur bezahlbare, sondern auch für alle Beteiligten praktische und für die Betroffenen vor allem hilfreiche Lösungen gefunden werden. All diese unterschiedlichen Fakten gilt es für die nahe Zukunft zu betrachten.

Auch die aktiven Ausbildungsgruppen (Einsatz-, Atemschutz, und technische Hilfeleistungsgruppe), sowie unsere Jugend- und Kinderfeuerwehr berichten von spannenden Dienste und Aktionen. Ob Tagesfahrten mit historischen Eisenbahnen, Zeltlager oder umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübungen, hier kommt jeder auf seine Kosten und Spaß macht es obendrein. „Die Ausbildungen werden sehr abwechslungsreich und praxisnah gestaltet. Da freut man sich jetzt schon auf den nächsten Dienst“, so ein O-Ton aus den Teilnehmergruppen. Auch unsere Feuerwehrkapelle berichtet von ihren Auftritten und Aktionen.

Holger und Tobias loben auch den super Zusammenhalt und die hervorragende Beteiligung bei allen Veranstaltungen sowie den Arbeits-, Reinigungsdiensten. Nur gemeinsam sind wir stark.

Unsere zahlreichen Gäste aus dem Stadtrat, der Feuerwehrführung, den Nachbar- und Freundschaftswehren, den passiven Mitgliedern, der Altersabteilung, der Feuerwehrkapelle, der Jugendfeuerwehr und nicht zuletzt der aktiven Kameraden ließen sich nach der informativen und kurzweiligen Jahreshauptversammlung gemeinsam Grünkohl und Bregenwurst schmecken.

Folgende Personen wurden geehrt, befördert bzw. gilt ihnen der Dank der Freiwilligen Feuerwehr Krelingen:

  • Kieran Parsons - Übernahme in die Aktive Feuerwehr (Westenholz)
  • Sven Beermann - Beförderung zum Feuerwehrmann
  • Holger Walde - Beförderung zum Oberfeuerwehrmann
  • Jan Harms - Beförderung zum Oberfeuerwehrmann
  • Maximilian Huwer - Beförderung zum Oberfeuerwehrmann
  • Thorben Fricke - Beförderung zum Oberlöschmeister + 25 Jahre Mitgliedschaft
  • Martina Wiechers - 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehrkapelle
  • Heike von Fintel - 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehrkapelle
  • Rainer Kuhlmann - 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehrkapelle
  • Kurt Drewes - 60 Jahre Mitgliedschaft
  • Wilhelm Tödter - 60 Jahre Mitgliedschaft
  • Uwe Voß - 60 Jahre Mitgliedschaft
  • Bernd Drewes - Dank für besondere Verdienste
  • Uwe Küsel - Dank für besondere Verdienste
  • Tim Willenbockel - Dank für besondere Verdienste
  • Klaus Volkmer - Dank für besondere Verdienste
  • Felix Huwer - Dank für besondere Verdienste
  • Friedmar Wehrs - Dank von der Jugendfeuerwehr
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29.12.17

Video: neue Atemschutzstrecke Soltau

Einmal im Jahr muss jeder Atemschutzgeräteträger in die 2016 frisch erneuerte Atemschutzstrecke nach Soltau. Dabei muss er ein Übungsprogramm absolvieren, bei dem er unter Atemschutz körperlich belastet wird. Es kommen neben Hammerzug und Endlosleiter auch variable Übungselemente wie Menschenrettung, Materialtransport (Feuerlöscher, Schaummittelbehälter, etc.) oder Ein-/Ausbau von Schiebern in beengten Räumen hinzu. Die Übungsstrecke ist dunkel, stark vernebelt und auf ca. 42°C aufgeheizt. Truppweises vorgehen ist Pflicht. Zur Sicherheit wird die Strecke permanent mit einer Wärmebild- und Nachtsichtkameras überwacht, die Gitterwände haben Schnellzugriffe für den Notfall und die gesamte Anlage kann mittels Notabsaugung binnen Sekunden rauchfrei gemacht werden. Voraussetzung für die Atemschutzstrecke ist eine gültige G26-Untersuchung (schwerer Atemschutz), die regelmäßig aufgefrischt werden muss.