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Aktuelles
25.11.17

www.ff-krelingen.de jetzt mit neuem Design!

Das neue Layout unserer Webseite ist jetzt online. Durch das flexible Design passt sich die Seite optimal an die jeweilige Bildschirmgröße an - ein „Responsives Design“. Das moderne und intuitive Design bietet allen Besuchern und Lesern jetzt noch mehr Komfort und Spaß beim Surfen auf unserer Seite.

Zentraler Inhalt unseres Webauftritts sind weiterhin die zahlreichen spannenden Artikel zu unseren Einsätzen und Aktionen, sowie hilfreiche Tipps und Serviceinformationen. Unsere Inhalte sind für alle Mitmenschen und diverse Lebenssituationen und daher nicht nur für Feuerwehrmitglieder geeignet.

Im Bereich „Service“ informieren wir über beispielsweise über Themen wie:

  • Feuerlöscher – Anwendung, Typen, …
  • Rauchmelder – Vorschriften, Arten, Verwendung, …
  • Persönliche Vorsorge für den Katastrophenfall – Hinweise vom BBK
  • Wetterinformationen – Vorwarnungen, Meldungen, Hinweise, ...
  • uvm.

Hinzu kommen Informationen zu unserer Feuerwehr (Fahrzeuge, Technik, Organisation, Hintergründe, …). Sämtliche Inhalte haben wir überarbeitet und angepasst. In der nächsten Zeit ergänzen wir kontinuierlich weitere interessante Informationen und neue Funktionen.

Das „Quiz“ ist für unsere Mitglieder, die den ersten Lehrgang „Truppmann 1“ besuchen und die Prüfungsfragen üben möchten. Aber auch für Besucher und gestandene Feuerwehrleute ist es interessant und lehrreich sich einfach mal durchzuklicken.

Wir wünschen viel Spaß beim Besuch auf unserer neuen Webseite.

Außerdem freuen wir uns jederzeit über Feedback (Lob, Kritik, Fehlerteufel, …). Einfach das Kontaktformular nutzen.


16.11.17

Unangekündigte Einsatzübung fordert drei Feuerwehren

Am Donnerstag, den 16.11.2017 gegen 18:30 Uhr schlagen die Funkmeldeempfänger der Feuerwehren Krelingen, Bad Fallingbostel und Walsrode Alarm: Im Bereich der Notauffahrt der BAB 27 Richtung Hannover in Krelingen sind drei PKW und ein landwirtschaftliches Gespann miteinander kollidiert. Mehrere Verletzte und eingeklemmte Personen werden gemeldet. Die Lage wird auf der Anfahrt der Einsatzkräfte nochmals verschärft: Feuer in einem der Fahrzeuge.

Am Unfallort ist dann das Gesamtausmaß erkennbar. Insgesamt neun Verletzte befinden sich noch in den Fahrzeugen, eines davon ist auf die Seite gekippt, ein anderes steckt unter einem Anhänger. Ab hier ist allen klar – es ist zum Glück nur eine Übung. Umgehend teilt Einsatzleiter Holger Krause die Kräfte ein und lässt die Verletzten bestmöglich zusammen mit dem Rettungsdienst betreuen und versorgen. Parallel dazu bereiten weitere Einsatzkräfte die technische Rettung vor.

Mit vereinten Kräften werden die Fahrzeuge unterbaut und gegen ungeplantes Bewegen gesichert, sodass wenig später schweres Gerät zur Rettung eingesetzt werden kann. Vorher wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet, das simulierte Feuer bekämpft und zeitgleich ein provisorischer Hubschrauberlandeplatz errichtet.

Anschließende zeigten sich die Organisatoren Tobias Bremer und Florian Funk mit den durchgeführten Maßnahmen zufrieden. Insbesondere die Zusammenarbeit unter den Feuerwehren hat reibungslos funktioniert. Einige kleine Verbesserungsmöglichkeiten wurden identifiziert und werden bei zukünftigen Ausbildungen thematisiert. Bei einem gemeinsamen Imbiss nach Übungsabschluss konnten alle Beteiligten ihre Eindrücke und Erfahrungen austauschen.

zum Zeitungsbericht zum Zeitungsbericht

15.11.17

Sehen und gesehen werden - Übung zum Absichern der Einsatzstelle

Eine der ersten und wichtigsten Aufgaben beim Eintreffen an der Einsatzstelle ist das Absichern der selbigen. Dabei steht der Schutz der eigenen Mannschaft, als auch aller Beteiligten und ebenso aller anderen Verkehrsteilnehmer im Vordergrund. Hier gilt es zu beachten, dass z. B. auf Autobahnen die Absperrungen an die äußeren Gegebenheiten (Wetter, Verkehr, Situation, …) angepasst und generell durch die grundsätzlich höheren Geschwindigkeiten wesentlich größere Abstände bei diesen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Ein Sicherungstrupp muss genau wissen welche Materialien er braucht, wenn er die bis zu 800m weite Strecke zur ersten Vorwarnungspunkt läuft. Auch weil gerade am Anfang die Anzahl der Einsatzkräfte begrenzt ist muss vermieden werden diese Strecke zweimal zu gehen.

Generell gilt „Sehen und gesehen werden“, dazu zählen neben der vollständigen Schutzausrüstung und dem funktionstüchtigen Material auch das richtige Verhalten der Kräfte im fließenden Straßenverkehr. Zur Eigensicherung gehört neben der situationsgemäßen Warn- und Hinweiswirkung der Absperrung auch das korrekte Ausleuchten der Einsatzstelle. Hier gilt es den übrigen Verkehr nicht zu behindern oder zu Blenden. In der Übung trainierten die Kammeraden mit der begrenzten Menge an Material effektiv umzugehen und die Eigensicherung zügig und sinnvoll auf und genauso sicher auch wieder abzubauen.


11.10.17

Zirkeltraining - technische Hilfe PLUS

Der heutige Dienst stand unter dem Motto „technische Hilfeleistung ist nicht nur Rettungsgerät bedienen!“.

Die Aktiven besuchten Gruppenweise die drei Ausbildungsstationen, wo sie die Aufgaben und Geräte rund um die eigentliche Rettung direkt am Fahrzeug kennenlernten:

  • Brandschutz
    Feuerlöschkreiselpumpen routiniert bedienen und damit den Brandschutz an der Unfallstelle sicherstellen.
  • Ablageplatz
    Die Geräte für die technische Hilfeleistung im Fahrzeug kennen und sinnvoll auf dem Ablageplatz organisieren.
  • Rettung vorbereiten
    Die hydraulischen Rettungsgeräte für den rettenden Trupp einsatzbereit machen, Glas-, Licht-, Batteriemanagement und Unterbauen des Fahrzeugs.

All diese Aufgaben sind unumgänglich und von großer Bedeutung bei der Rettung. Nicht alle möchten oder können gleichzeitig bei der Rettung vorne in der ersten Reihe stehen. Es ist wichtig, dass auch alle vorbereitenden und unterstützenden Aufgaben zügig und mit Weitblick erledigt werden.

Das alles gelingt nur in einem eingespielten Team in dem jeder auf den anderen Acht gibt!


17.08.17

Training mit neuem Werkzeug - Die Säbelsäge

„Technische Hilfeleistung“ bedeutet nicht automatisch „Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes“. Für eine Vielzahl von Aufgaben und Situationen ist das sogar der absolut falsche Weg. Hier kommen andere Hilfsmittel wie der Motortennschneider, die Kettensäge oder unser neuestes Werkzeug, die Säbelsäge zum Einsatz.

Dieser elektrisch betriebene Fuchsschwanz überzeugt mit mehreren Vorteilen gegenüber seinen diversen motorisierten Kollegen:

  • Klein, leicht, handlich und wendig
  • Lageunabhängiges Arbeiten auch in schwierigen Lagen
  • Weniger Funkenbildung
  • Keine zusätzliche Schnittschutzkleidung nötig
  • Vollständige Trennung des Materials
  • Eintauchschnitte möglich
  • Für diverse Materialien/-mixe in ein einem Schnitt geeignet

Wir testeten verschiedene Handhabungen und trainierten den Umgang mit dem Gerät an einem alten PKW. Die Arbeitsweise unterscheidet sich stark von dem uns gewohnten Vorgehen mit dem Rettungsgerät, jedoch konnten wir feststellen, dass die Säbelsäge definitiv ihre Berechtigung für die technische Rettung hat. Dabei beschränkt sich das Einsatzfeld nicht nur auf Verkehrsunfälle und Personenrettung. Die Säge kann ihre Stärken besonders in der Materialvielfalt ausspielen z. B. beim Trennen von Metall, Leichtmetall, Kunststoff, Holz, Beton und sogar Glas und Verbundmaterialien uvm. in unterschiedlichsten Formen und Situationen. Wo so viel Licht ist, ist aber auch Schatten: Wir erkaufen uns diese Vorteile mit zusätzlichen Vibrationen und Lärmbelastung. Jedoch sind sich die Kameraden einig, dass die neue Säbelsäge ab jetzt definitiv zu unseren Standardwerkzeugen der technischen Hilfeleistung gehört.