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Aktuelles
04.08.21

Training: Flächen- und Vegetationsbrände

In Anbetracht der aufziehenden Regenwolken an diesem Abend wirkte unser Dienst zur Flächenbrandbekämpfung surreal. Wir erleben allerdings immer häufiger extreme Wetterereignisse. Sowohl Regenmassen und Stürme als auch starke Hitze und Trockenheit. Dabei scheinen die Wechsel zwischen den Extremen zusätzlich immer schneller zu erfolgen.

Bereits im letzten Sommer haben wir verstärkt dieses Thema behandelt. Durch das neue HLF20 mit 2.000 Liter Wassertank haben wir allerdings nunmehr zwei große wasserführende Fahrzeuge in Krelingen. Zudem können jetzt beide Fahrzeuge auch während der Fahrt Wasser abgeben, das sogenannte Pump-and-Roll. Diese Funktion ermöglicht es große Flächen schnell und zügig zu befahren und Löschwasser gezielt auszubringen. Dabei gilt es mit mehreren Mannschaften und Fahrzeugen nach einer abgestimmten Taktik vorzugehen. Das dient sowohl dem Schutz von Mannschaft und Gerät und stellt gleichzeitig sicher, dass wir mit der weiterhin begrenzen Wassermenge einen schnellen Löscherfolg erreichen. Hier kommen auch unsere Waldbrandkoffer, bestehend aus D-Schläuchen, D-Hohlstrahlrohren und passenden C3D-Verteiler zu Einsatz. Die Kameraden trainierten das gemeinsame und koordinierte Vorgehen. Außerdem muss auch die Fahrzeug- und Pumpenbedienung regelmäßig geübt werden, damit im Einsatz keine Zeit verloren geht. Alles stand unter dem Motto "ein Fuß/Rad im Schwarzen Bereich". Dem Bereich, der bereits gebrannt hat und somit mehr Sicherheit bietet als unverbrannte Bereiche.

Hat super funktioniert und wir waren am Ende mit den ersten Regentropfen wieder im Gerätehaus - verrückte Welt :-)

 

29.07.21

TH: Übergabe des Rettungsgeräts in gute Hände

Unser ehemaliges Löschgruppenfahrzeug ist letztes Jahr umgezogen und hat bei der Feuerwehr Stellichte ein neues zu Hause gefunden. Mit dem Fahrzeug ist auch der mobile Rettungssatz, bestehend aus Schere-/Spreizer-Kombigerät und der separaten Rettungsschere, im Gerätehaus eingezogen. Für die Kammerad*innen ist das der erste Kontakt zu hydraulischen Rettungsgeräten für die technische Hilfeleistung. Da wir über die Jahre mit diesem Gerät viele Einsätze gefahren und zusätzliche Erfahrungen in Ausbildungsdiensten gesammelt haben, boten wir den Stellichtern unsere Unterstützung an.

In zwei Terminen haben wir uns getroffen und zunächst den Gruppenführern einen Überblick in die kommende Ausbildung und die verschiedenen Themengebiete der technischen Hilfeleistung gegeben. Diese Woche trafen wir uns dann zum praktischen Dienst. Es galt den Erstkontakt zum Gerät zu finden. Allgemeine Gerätekunde, Handhabung und Grundtaktik waren Themen. Wir betonten dabei, dass es in diesem Dienst erstmal nur um Grundlagen und die sichere Bedienung geht und dass in folgender Ausbildung in der Wehr noch viele weitere Themen wie patientengerechte Rettung, Fahrzeugtechnik, Airbag-Management, Batterie-Management, Raumordnung, Rettungstaktik, und und und folgen werden.

Es zeigte sich sehr schnell, dass die Freiwilligen dem neuen Thema sehr offen begegnen und motiviert an das Gerät gingen. Wir konnten in dem Dienst bereits viele Standardsituationen an dem Übungsfahrzeug bearbeiten und alle hatten Gelegenheit es direkt selbst auszuprobieren. Es war natürlich eine Übung mit einem nicht beschädigten Fahrzeug. Dennoch haben alle Anwesenden einen ersten Eindruck bekommen, welche Tücken bei der Rettung bestehen und zukünftig gemeistert werden wollen.

 
Krelingen hilft Stellichte gleich doppelt
Krelingen hilft Stellichte gleich doppelt
05.08.2021 |

Quelle: WZ


23.07.21

AGT: Ausrüstung und Gerät im Griff

Unsere Atemschutzgeräteträger*innen (AGT) haben im Einsatz viel zu schleppen. Allein der Pressluftatmer mit Maske wiegt rund 19 kg. Dazu kommen noch die persönliche Schutzausrüstung und diverse Werkzeuge und Hilfsmittel. Aktuell testen wir verschiedene neue Schutzbekleidung, die noch leistungsstärker in punkto Wärmeschutzwirkung, gleichzeitiger Atmungsaktivität und zusätzlich leichter gegenüber der aktuellen Kleidung ist.

Als Atemschutztrupp fühlt man sich schnell wie ein Packesel, denn folgende Werkzeuge und Hilfsmittel sind häufig und dann auch gleichzeitig mitzuführen:

  • Schlauchpaket
  • Schlauchtragekorb
  • Feuerwehrleine
  • Wärmebildkamera
  • Rettungstuch
  • Fluchthaube
  • Rauchabschluss
  • Top-Cut-Axt
  • Halligan-Tool
  • Ggf. Sicherheitstrupptasche

Damit ein AGT bei so viel Gepäck nichts vergisst und sich im Einsatz voll auf den Auftrag konzentrieren kann (und nicht permanent mit dem Sortieren der Ausrüstung beschäftigt ist) muss das Ausrüsten immer wieder trainiert werden. Gleiches gilt für das Atemschutzgerät selbst. Die Handhabung und das ungewohnte Atmen darf den AGT nicht behindern oder ablenken. Wir flechten deshalb immer wieder ganz alltägliche Situationen und auch Spiele in den Übungsdienst ein. So gewöhnt sich ein AGT schnell an das Gerät und ist im Einsatz voll auf die Aufgabe fokussiert.

 

16.07.21

Spanferkelessen 2021 - ABGESAGT

Mit Blick auf die aktuelle Situation sagen wir auch das Spanferkelessen 2021 ab.

Wir denken, dass durch die notwendigen zusätzlichen Maßnahmen (z.B. Masken, Abstand, Datenaufnahmen, Platzzuweisungen, ...) der ursprüngliche Charakter der Veranstaltung als gemütliches Beisammensein sehr stark leiden würde.

Wir bedauern das sehr, freuen uns aber alle Krelinger, Freunde und Gäste im nächsten Jahr wieder zu unserer Traditionsveranstaltung begrüßen zu dürfen.

 

12.07.21

Beim Tragetest kommt Farbe ins Spiel

Wer sich beim Lesen des letzten Berichts gewundert hat, was unser Kamerad denn da wohl für rote Einsatzuniform trägt: Derzeit befinden sich einige unserer Kameradinnen und Kameraden im Trageversuch für eine neue Überbekleidung für Atemschutzgeräteträger im Stadtgebiet Walsrode. Die jetzige Überbekleidung entspricht mittlerweile nicht mehr der aktuellen Norm für Schutzkleidung im Feuerwehreinsatz und ist zudem durch das notwendige Waschen nach dem Einsatz in die Jahre gekommen. Im Bereich Bomlitz, Honerdingen, Walsrode und Krelingen werdet ihr in den kommenden vier Monaten einen bunten Mix aus verschiedenfarbiger Kleidung an den Einsatzstellen und im Übungsdiensten sehen. Jeweils vier Atemschutzgeräteträger der o.g. Wehren nehmen hierfür an dem Trageversuch Teil und werden über die kommenden Monate ein Urteil über die Kleidung treffen. Hierbei wird auch explizit auf die unterschiedlichen Anforderungen von Frau und Mann eingegangen. Anschließend wird die zuständige Arbeitsgruppe den Versuch auswerten und eine Empfehlung zur Beschaffung neuer Einsatzbekleidung an das Stadtkommando übergeben. Hierzu werden wir euch auch weiterhin auf dem Laufenden halten.

 
Künftig sandfarbene Schutzkleidung
Künftig sandfarbene Schutzkleidung
17.07.2021 |

Quelle: WS